Darmdysbiose - Praxis Dr. Nicolai Schreck

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Darmdysbiose

Erkrankungen A-Z > Magen-Darm

Die Darmflora ist ein Abbild der Lebensumstände
...haben irische Wissenschaftler der Universität Cork festgestellt.
Ein niedriger Grad an miteinander agierenden Bakterienkulturen wird mit reduzierten Abwehrkräften, mit schwachen kognitiven Leistungen und mit gebrechlichem Körper gleichgesetzt.
Im Ökosystem eines gesunden Darms sind mindestens 400–500 verschiedene Arten von Mikroorganismen angesiedelt. Bakterien mit nützlichen Eigenschaften dominieren gegenüber Keimen, die Krankheiten verursachen. Die unterstützenden Mikroorganismen sind unerlässlich für eine ausreichende Nährstoffaufnahme.
Unter nicht optimalen Lebensumständen ist diese wichtigste Barriere gegen Krankheitserreger und Umweltgifte im Wesentlichen durch drei Faktoren geschwächt: durch eine zu häufige Einnahme von Antibiotika, durch unausgewogene Ernährung und durch entzündliche Prozesse im Verdauungssystem.
Hinweise auf derartige stille Inflammationen entdecken die Wissenschaftler regelmäßig auch in den Stuhlproben von Personen mit reduzierter Bakterienvielfalt.

Die vielfältigen Störungen in der Darmflora (auch Dysbiose) genannt sind häufig Ursachen für vielfältige Beschwerden und oft auch für das Versagen bestimmter Behandlungen.


Ursachen einer Fehlbesiedlung des Darms sind häufig:

  • Behandlung mit Antibiotika ohne begleitende Probiose als Darmschutz

  • Einnahme von Säureblockern

  • regelmäßige Einnahme von Abführmitteln

  • minderwertige Ernährung (zu viele raffinierte Kohlenhydrate, zu viel tierisches Eiweiß, zu wenig Ballaststoffe)

  • Dauerstreß

Kommen mehrere solche Faktoren zusammen, so siedeln sich mit der Zeit vermehrt Keime mit ungünstiger Wirkung im Darm an und verdrängen die lebenswichtigen Bakterien der gesunden Darmflora.

Folgen einer solchen Fehlbesiedlung (Dysbiose) sind u.a.:

  • Verminderte Bildung bzw. Aufnahme von wichtiger Vitamine

  • Änderung des ph-Wertes im Darm

  • vermehrtes Wachstum von Pilzen

  • ungünstige Ausdehnung der Dickdarmflora bis in den Dünndarm, Vorwuchern der Bakterienrasen teilweise bis in die Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge

  • die Darmwand wird mit durch fehlende schützende Substanzen (z.B. IgA) almählich durchlässiger für Mikroroganisem und Nahrungd´smittelbestandteile, die normalerweise nicht in den Körper gelangen (leaky-gut-Syndrom)

  • im Weiteren kommt es zu immunologischen und Sttoffwechselreaktionen sowie zu Fäulnis- und Gärprozessen in der veränderten Darmflora, die zur vermehrten Bildung von toxischen Stoffen (z.B. Fuselalkohole, Ammoniak, Indole, Phenole, aromatische Amine u.a.)

  • durch das vermehrte Pilzwachstum gelangen auch zunehmend sog. Mykotoxine in die Blutbahn, die unter anderem zu Allergien, Leberbelastungen führen und nicht zuletzt auch zur Krebsentstehung beitragen können. Asthma wird z.B. häufig durch solche Mykotoxine ausgelöst oder unterhalten!

Mögliche Beschwerden durch eine gestörte Darmflora:

  • Blähungen, Völlegefühl, Druck und Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Verstopfung

  • chronische Infekte, die immerwieder kehren oder nicht ausheilen wollen wie z.B. Nebenhöhlenentzündungen

  • viele chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), chronische Ekzeme u.a. sowie Allergien aller Art sind wesentlich durch eine ungünstige Darmflora beeinflußt

  • chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit

  • Nahrungsunverträglichkeiten

  • Impotenz, Libidoverminderung, Regelunregelmäßigkeiten

  • Probleme der Schleimhäute

  • häufige Virusinfekte (Atemwegsinfekte, Herpes etc.)

  • nicht zuletzt spielt die Darmflora wie oben erwähnt auch eine gewisse Rolle bei der Krebsentstehung

Lernen Sie Ihre persönliche Darmflora kennen!
Durch eine einfache Stuhlprobe lassen wir in einem spezialisierten LaborIhre Darmflora analysieren. Sie erhalten eine graphisch aufbereitete ausführliche Darstellung Ihrer Darmkeimbesiedlung. Wir besprechen das Ergebnis mit Ihnen, und stellen fest, welche Beschwerden durch eine Fehlbesiedlung Ihrer Darmflora beruhen können.
Aufgrund der Analyseergebnisse ist es nun möglich, Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Therapieplan zu erstellen.


Behandlung
In den meisten Fällen ist eine Behandlung mit sog. Probiotika der einfachste Weg Ihre Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Probiotika hochgereinigte Baktereienstämme oder deren Eiweißbestandteile, die in Form von einzunehmenden Tropfen oder Kapseln oder auch als Lösung zur Injektion bereitstehen. Durch die Ergebnisse Ihrer Darmfloraanalyse ist es möglich, die für Sie optimalen Präparate und Einnahmestrategien zu finden.
In einigen Fällen ist es sinnvoll, die Darmflora auch über Anregung des Immunsystems zu optimieren. Hierzu kann die Probiotkagabe hervorragend mit einer Eigenbluttherapie kombiniert werden.
Darüber hinaus bietet die TCM und hier vor allem die Akupunktur eine gute und rasch effiziente Möglichkeit die Darmbewegung und die Nahrungsverwertung zu optimieren.
In unserer Beratung zu Ihrem Analyseergebnis stellen wir Ihnen die einzelnen für Sie sinnvollen Behandlungsmöglichkeiten ausführlich dar.

Hinweis
Die hier aufgeführten Leistungen zählen derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und müssen nach der geltenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat mit Ihnen abgerechnet werden. Eine Erstattung oder Teilerstattung durch die gesetzlichen Kassen ist in der Regel nicht möglich.

letzte Aktualisierung: 28.08.2018
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Dr. Nicolai Schreck ist Experte für die Eingriffe Injektions-Lipolyse, Faltenbehandlung (Hyaluronsäure), Revitalisierung, kosmet. Akupunktur und biostimulative Laser auf dem Portal Estheticon.de.
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