Katarakt (Grauer Star, Trübung der Augenlinse) - Praxis Dr. Nicolai Schreck

Direkt zum Seiteninhalt

Katarakt (Grauer Star, Trübung der Augenlinse)

Erkrankungen A-Z
Die Trübung der Augenlinse (Grauer Star, Katarakt) ist uns spätestens seit dem Bestsellerroman Der Medicus als eine "einfach" mit einem kleinen chirurgischen Eingriff zu behandelnde Erkrankung bekannt. Dies steht ganz im Einklang mit dem schulmedizinischen Motto "Was krank ist muß entfernt werden". Im Mittelalter übernahmen das die sog. Starstecher, heute jeder Augenarzt.
Uns sollte jedoch zu denken geben, daß die Katarakt heute im Schnitt 20 bis 30 Jahre früher auftritt als im letzten Jahrhundert!
In Wirklichkeit zeigt die Linsentrübung eine Erkrankung der Mitochondrien (Zellkraftwerke) durch oxidativen und nitrosativen Streß an. Es ist somit wieder mal das Symptom, die Spitze des Eisbergs was die Schulmedizin hier beseitigt ohne auch nur eine Ahnung von den Ursachen der Erkrankung zu haben.
Die Kataraktbildung ist immer ein Warnsignal, daß im Körper ein massives Ungleichgewicht zwischen der Bildung freier Radikale und den entsprechenden Schutzmechanismen besteht.
Eine gute Vitamin-C-Versorgung verhindert die Linsentrübung. Zur Vermeidung einer Linsentrübung durch den Ausgleich von Vitalstoffmängeln gibt es neben der Erfahrung der Ganzheitsmedizin durchaus seit Langem gute Studien. [Kuklinski S.243]
Schulmedizinische Leitlinien-Therapie:
Abwarten bis die Linse soweit getrübt ist, daß man v.a. beim Nachtsehen Schwierigkeiten hat.
Dann wird die Linse wie bereits im Mittelalter von den Starstechern chirurgisch entfernt.
Durch die fehlende Linse entsteht eine Fehlsichtigkeit im Nahbereich, die durch eine Lesebrille lebenslang kompensiert werden muß.
Die zugrundeliegenden oft massiven Störungen der Antioxydation durch Vitalstoffmängel bleiben unberücksichtigt und führen im Verlauf regelmäßig zu weiteren Erkrankungen.

Meine Empfehlungen:
  • Lassen Sie durch entsprechende Laboruntersuchungen das Ausmaß der oxidativen und nitrosativen Belastung bestimmen. Darüber hinaus lassen sich die antioxidative Kapazität und Hinweise auf Schädigung der Mitochondrien erkennen.
  • Lassen Sie die zugrundeliegenden Mikronährstoffmängel bestimmen und beseitigen Sie diese durch entsprechende therapeutengestützte Substitution.
  • Oft sind Belastungen der Halswirbelsäule und des Kiefergelenks Mitursache für eine dauerhaft erhöhte Radikalenbildung im Kopf-Hals-Bereich. Hier wären eine osteopathische Behandlung und/oder Akupunktur bzw. Aurikulotherapie neben der Substitution von Mikronährstoffen wichtige Maßnahmen zur Beseitigung der Krankheitsursachen.
letzte Aktualisierung: 05.07.2019
Zurück zum Seiteninhalt